Regeln
Wenn Sie beispielsweise verhindern möchten, dass Mitarbeiter zu früh einstempeln, können Sie dies durch das Festlegen einer Regel erreichen.
Dadurch werden neue Einstellungsoptionen geöffnet. Im Zeitfenster unter Pfeil 4 können Sie einen Zeitraum zwischen „Zwischen“ und „Und“ eingeben. Unter „Verschieben nach“ können Sie dann die gewünschte Uhrzeit eingeben (siehe Beispiel unten).
Schließlich können Sie unter Pfeil 5 die Mitarbeiter oder Mitarbeitergruppen auswählen, für die dies gelten soll.
Beispiel für ein solches Zeitfenster.
Hier sehen Sie, dass alle Stempelungen zwischen 06:00 und 06:59 automatisch auf 07:00 verschoben werden.
Szenarien für Pausenregeln
Die Pausenregel wird auf der Grundlage eines vordefinierten Arbeitstagfensters durchgesetzt, das durch eine Start- und eine Endzeit sowie eine vorgeschriebene Pausendauer definiert ist.
Betrachten Sie zur Veranschaulichung eine Regel, die von 06:00 bis 14:00 Uhr mit einer vorgeschriebenen Pausenzeit von 30 Minuten konfiguriert ist. Diese Konfiguration legt eine erwartete Nettoarbeitszeit von 8 Stunden innerhalb des angegebenen Zeitfensters fest.
Das System berechnet und passt die Pausenzeit automatisch an, um die Einhaltung der Regel sicherzustellen. Zu den wichtigsten Grundsätzen gehören:
- Die Arbeitszeit wird nur innerhalb des definierten Zeitraums berechnet (im Beispiel von 06:00 bis 14:00 Uhr). Außerhalb dieses Zeitfensters erfasste Zeiten werden bei der Berechnung der Pausenregel nicht berücksichtigt.
- Verspätete Arbeitsbeginnzeiten werden als Teil der vorgeschriebenen Pause behandelt.
- Wenn ein Benutzer nach 06:35 Uhr (mehr als 30 Minuten zu spät) mit der Arbeit beginnt, wird die Pausenregel nicht angewendet.
- Das System gleicht etwaige Defizite in der Dauer der vorgeschriebenen Pause (manuelle Pausen plus verspäteter Arbeitsbeginn) aus, indem es automatisch die verbleibende Pausenzeit hinzufügt.
Die folgenden Szenarien veranschaulichen die Anwendung der Regel:
Szenario 1: Geringfügiger verspäteter Arbeitsbeginn mit einer Arbeit, die leicht über die Endzeit hinausgeht Am 1. Mai 2026 begann der Benutzer um 06:03 Uhr und beendete seine Arbeit um 14:05 Uhr.
- Die 3-minütige Verspätung wird auf die 30-minütige Pause angerechnet.
- Das System rechnet automatisch die verbleibenden 27 Minuten der Pause hinzu, um die Anforderungen der Regel zu erfüllen.
- Arbeit, die nach 14:00 Uhr geleistet wurde, wird bei der Berechnung nicht berücksichtigt.
Szenario 2: Mäßig verspäteter Arbeitsbeginn Am 2. Mai 2026 begann der Benutzer um 06:20 Uhr und beendete seine Arbeit um 14:02 Uhr.
- Die 20-minütige Verspätung wird auf die Pause angerechnet.
- Das System addiert automatisch die verbleibenden 10 Minuten hinzu, um die 30-minütige Pausenpflicht zu erfüllen.
- Es wird nur die Zeit innerhalb des Zeitfensters von 06:00 bis 14:00 Uhr ausgewertet.
Szenario 3: Verspäteter Arbeitsbeginn in Kombination mit einer manuellen Pause Am 3. Mai 2026 begann der Benutzer um 06:15 Uhr, arbeitete bis 13:10 Uhr, nahm von 13:10 bis 13:15 Uhr (5 Minuten) eine manuelle Pause und setzte die Arbeit bis 14:05 Uhr fort.
- Verspäteter Arbeitsbeginn: 15 Minuten.
- Manuell genommene Pause: 5 Minuten.
- Gesamtpausenzeit: 20 Minuten.
- Das System fügt automatisch die verbleibenden 10 Minuten hinzu, um die 30-Minuten-Pausenregel zu erfüllen.
Diese Szenarien veranschaulichen die Systemlogik für den Umgang mit Abweichungen bei Startzeiten, manuellen Pausen und der Einhaltung des definierten Arbeitsfensters. Administratoren und Benutzer sollten die spezifische Regelkonfiguration in ihrer Organisation für genaue Parameter heranziehen. Zur visuellen Veranschaulichung sehen Sie sich bitte die beigefügten Screenshots der täglichen Anwesenheitsaufzeichnungen an.



